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Nachrichten | 23/09/2025
Die Strategie ist das, was Blackjack von anderen Casinospielen unterscheidet. Im Gegensatz zu Roulette oder Slots, wo reines Glück entscheidet, erlaubt Ihnen Blackjack, Ihre Gewinnchancen durch kluge Entscheidungen deutlich zu verbessern. Hier finden Sie einen vollständigen Guide zu den wichtigsten Strategien, um Ihr Spiel zu optimieren.
Um die Basisstrategie effektiv anzuwenden, müssen Sie zunächst Ihre Hand korrekt lesen. Beim Blackjack unterscheidet man zwischen zwei Handtypen: harte Hände (ohne Ass oder mit einem Ass, das als 1 zählt) und weiche Hände (mit einem Ass, das als 11 zählt). Diese Unterscheidung ist entscheidend, denn sie beeinflusst Ihre Entscheidungen direkt. Eine weiche Hand bietet mehr Flexibilität, während bei einer harten Hand mehr Vorsicht geboten ist.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die offene Karte des Dealers. Wenn der Dealer eine schwache Karte zeigt (2 bis 6), ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass er sich überkauft – das spricht oft dafür, stehenzubleiben. Zeigt der Dealer hingegen eine starke Karte (7 bis Ass), erhöht sich Ihr Risiko, und eine aggressivere Spielweise ist meist angebracht.
Die Basisstrategie stützt sich schliesslich auf eine Reihe präziser Regeln, die bestimmen, wann Sie ziehen (Hit), stehen bleiben (Stand), verdoppeln (Double) oder teilen (Split) sollten. Diese Regeln basieren auf Wahrscheinlichkeitsberechnungen und helfen, den Hausvorteil langfristig zu minimieren.
Die Blackjack-Basisstrategie besteht aus einer Reihe berechneter Entscheidungen, die sich auf zwei Faktoren stützen: den Wert Ihrer eigenen Hand und die offene Karte des Dealers. Durch die Kombination dieser beiden Informationen finden Sie stets die beste Aktion. Hier sind die wichtigsten strategischen Entscheidungen, die Sie kennen müssen.
Stehen bleiben bedeutet, keine weiteren Karten zu ziehen. Dies ist in der Regel die beste Entscheidung, wenn Sie eine starke Hand haben und der Dealer eine schwache Karte zeigt.
Zum Beispiel sollten Sie mit einer harten 17 oder höher immer stehen bleiben, weil das Risiko, sich zu überkaufen, zu hoch ist. Ebenso ist es mit einer harten Hand von 13 bis 16 oft sinnvoll zu stehen, wenn der Dealer eine 2 bis 6 zeigt, weil er wahrscheinlich bustet. Mit einer weichen 19 oder mehr sollten Sie ebenfalls immer stehen bleiben – das Risiko ist einfach zu hoch.
Mit einer harten Hand von 8 oder weniger sollten Sie immer ziehen, denn das Risiko, sich zu überkaufen, ist minimal.
Ebenso sollten Sie mit einer harten Hand von 12 bis 16 ziehen, wenn der Dealer eine 7 bis Ass zeigt – denn der Dealer hat vermutlich eine starke Hand.
Mit einer weichen 17 oder weniger sollten Sie in der Regel ebenfalls ziehen, da die Wahrscheinlichkeit, über 21 zu kommen, gering ist.
Verdoppeln bedeutet, Ihren ursprünglichen Einsatz zu verdoppeln und nur noch eine weitere Karte zu ziehen. Diese Aktion ist optimal, wenn Sie eine starke Hand haben und der Dealer eine schwache Karte zeigt.
Beispielsweise ist es oft richtig, mit einer harten 9 bis 11 zu verdoppeln, insbesondere gegen eine schwache Karte des Dealers.
Ebenso empfiehlt es sich, mit einer weichen 13 bis 18 zu verdoppeln, wenn der Dealer eine 3 bis 6 zeigt – die Wahrscheinlichkeit, eine starke Hand zu formen, ist hoch.
Teilen bedeutet, Ihre beiden gleichen Karten in zwei separate Hände zu splitten. Diese Entscheidung ist ideal, wenn Sie ein starkes Paar haben und der Dealer eine schwache Karte zeigt.
Zum Beispiel sollten Sie immer Asse und 8er splitten, da dies Ihnen zwei potenziell starke Hände gibt.
Hingegen sollten Sie niemals 10er oder 5er splitten – das verringert Ihre Gewinnchancen.
Das Splitten von 2ern oder 3ern ist sinnvoll, wenn der Dealer eine schwache Karte zeigt. Dasselbe gilt für 6er oder 7er gegen die Dealer-Karten 2 bis 6. 9er zu splitten ist ebenfalls eine gute Wahl gegen Dealer-Karten von 2 bis 9 – mit Ausnahme der 7.
Die Basisstrategie kann mithilfe von Tabellen dargestellt werden, die Ihre Hand mit der offenen Karte des Dealers kombinieren. Es gibt drei Haupttypen dieser Tabellen: für harte Hände, weiche Hände und Paare.
Diese Tabellen gelten für Hände ohne Ass oder wenn das Ass nur als 1 zählt. Sie zeigen die beste Entscheidung, abhängig von Ihrer Hand und der offenen Karte des Dealers.
Beispielsweise zeigt die Tabelle bei einer harten 12 gegen eine 6 des Dealers «Stand» an. Diese Tabellen sind besonders nützlich für Anfänger, da sie klare und präzise Empfehlungen bieten.
Diese Tabellen gelten für Hände mit einem Ass, das als 11 zählt. Sie zeigen die beste Entscheidung, abhängig von Ihrer Hand und der offenen Karte des Dealers.
Zum Beispiel zeigt die Tabelle bei einer weichen 16 (Ass + 5) gegen eine 6 des Dealers «Double» an. Diese Tabellen sind für alle Spielniveaus unerlässlich, da sie helfen, den Vorteil der Flexibilität eines Asses voll auszuschöpfen.
Diese Tabellen gelten für Paare – also zwei Karten mit dem gleichen Wert – und geben die beste Entscheidung je nach Dealer-Karte an.
Beispielsweise sollten Sie mit einem Paar 8 gegen eine 6 des Dealers «Split» wählen. Diese Tabellen sind ideal für Spieler, die ihre Entscheidungen beim Teilen anhand mathematischer Wahrscheinlichkeiten optimieren möchten.
Strategietabellen sind unverzichtbare Werkzeuge für alle, die Blackjack optimal spielen möchten. Sie basieren auf Wahrscheinlichkeitsberechnungen und zeigen genau, ob Sie ziehen, stehen, verdoppeln oder teilen sollten.
Wenn Sie ihnen folgen, maximieren Sie Ihre Gewinnchancen auf lange Sicht – und treffen Entscheidungen, die auf Logik und Mathematik basieren, nicht auf Intuition oder Glück.
Auch wenn sie keinen garantierten Gewinn pro Hand bieten – Blackjack bleibt ein Glücksspiel – reduzieren sie den Hausvorteil erheblich.
Für Anfänger bieten diese Tabellen eine klare und beruhigende Orientierung. Wer sie regelmässig nutzt, lernt schnell, seine Entscheidungen zu automatisieren und versteht die mathematischen Zusammenhänge im Spiel.
Selbst erfahrene Spieler nutzen sie, um ihre Strategie zu verfeinern und teure Fehler zu vermeiden.
In einem physischen Casino ist es völlig erlaubt, eine gedruckte Strategietabelle zu verwenden. Manche Spieler fragen den Dealer sogar direkt danach. Diese Tabellen gelten nicht als elektronische Hilfsmittel und verstossen daher gegen keine Regeln.
Online ist der Vorteil noch grösser: Sie können die Tabelle jederzeit auf einem zweiten Bildschirm oder in einem separaten Fenster offen haben. So treffen Sie Ihre Entscheidungen in aller Ruhe und ohne Druck.
Die Basisstrategie muss an die spezifischen Regeln des Blackjack-Tisches angepasst werden. Hier sind einige strategische Anpassungen, je nach Spielvariante.
Europäisches Blackjack und amerikanisches Blackjack weisen einige Unterschiede auf, die die Strategie beeinflussen.
Beispielsweise erhält der Dealer beim europäischen Blackjack zu Beginn nur eine Karte – das verändert einige Entscheidungen leicht. Auch dass der Dealer nicht direkt auf Blackjack prüft, verändert die Herangehensweise bei Verdopplungen und Splits.
Auch die Regeln für den Dealer beeinflussen die Basisstrategie. Wenn der Dealer auf einer weichen 17 (Soft 17) stehen bleiben muss, ist das ein Vorteil für den Spieler – der Dealer bustet häufiger.
Muss der Dealer jedoch auf Soft 17 noch ziehen, sollten Sie Ihre Strategie entsprechend anpassen, da der Dealer so eine stärkere Hand bilden kann.
Auch ohne Kartenzählen können Sie Ihr Spiel durch Einsatzvariationen verbessern. Zum Beispiel können Sie Ihre Einsätze nach einer Verlustserie erhöhen, um vorherige Verluste auszugleichen – bekannt als «Balancing-Theorie». Allerdings garantiert diese Methode keinen langfristigen Erfolg, denn Blackjack bleibt ein Glücksspiel.
Eine andere Methode ist das progressionsbasierte Setzen, wie das 1-2-3-5-System. Dabei erhöhen Sie Ihren Einsatz nach jedem Gewinn, um den Profit zu maximieren. Allerdings sollten Sie klare Einsatzlimits setzen, um Verluste bei Pechsträhnen zu vermeiden.
In bestimmten Situationen kann es mathematisch sinnvoll sein, von der Basisstrategie abzuweichen. Wenn das Verhältnis von hohen zu niedrigen Karten im Deck stark unausgeglichen ist, können Sie Entscheidungen treffen, die von den Tabellen abweichen.
Solche Abweichungen sollten jedoch mit grosser Vorsicht vorgenommen werden, da sie fundierte Kenntnisse und präzise Wahrscheinlichkeitsberechnungen erfordern. Wer die Basisstrategie perfekt beherrscht und genau weiss, wann es sinnvoll ist, davon abzuweichen, kann seine Gewinnchancen beim Blackjack langfristig deutlich erhöhen.
Dieser Mythos beruht auf der Annahme, dass es immer besser ist, stehen zu bleiben, um das Bust-Risiko zu vermeiden. Diese Herangehensweise ignoriert jedoch die Dealer-Karte und die mathematischen Wahrscheinlichkeiten.
Beispielsweise ist es mit einer harten 12 gegen einen Dealer mit 10 oft sinnvoll zu ziehen, weil das Bust-Risiko gering und das Risiko, dass der Dealer eine starke Hand hat, hoch ist.
Dieser Mythos besagt, dass man wie der Dealer spielen sollte – bis 16 ziehen, ab 17 stehen. Das ist aber nicht optimal, denn der Dealer muss sich an Regeln halten, während der Spieler flexibel auf Wahrscheinlichkeiten reagieren kann.
Dieser Mythos geht davon aus, dass die Karten ein Gedächtnis haben und bestimmte Karten «fällig» sind. Mathematisch ist das falsch – jede Karte hat bei jedem Ziehen dieselbe Wahrscheinlichkeit.
Um die Basisstrategie zu meistern, sollten Sie regelmässig üben und sich die häufigsten Entscheidungen einprägen. Hier einige Tipps, wie Sie die Strategie erfolgreich anwenden.
Studieren Sie die Strategietabellen regelmässig und lernen Sie die häufigsten Entscheidungen auswendig. Je öfter Sie sie nutzen, desto schneller automatisieren Sie Ihre Entscheidungen.
Regelmässiges Üben verbessert Ihre Reaktionsgeschwindigkeit und Ihr Selbstvertrauen beim Spielen.
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